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	<title>FilmDenken &#187; Wissenschaft</title>
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		<title>Wege des Films. Vom Kino ins Fernsehen, oder so ähnlich&#8230;</title>
		<link>http://www.filmdenken.com/alle-filme/wege-des-films-vom-kino-ins-fernsehen-oder-so-ahnlich-53</link>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 21:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;denn der altbewährte Weg eines Films während seiner Auswertung über das Kino, zur Leih-DVD, zur Kauf-DVD, zum Pay-TV und schließlich ins Free-TV wird immer stärker attackiert &#8211; attackiert vor allen Dingen von den großen Filmstudios aus den USA. Die Gründe sind nachvollziehbar und daher umso mehr berechtigt. Ein Markt, der so oder so &#8211; auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;denn der altbewährte Weg eines Films während seiner Auswertung über das Kino, zur Leih-DVD, zur Kauf-DVD, zum Pay-TV und schließlich ins Free-TV wird immer stärker attackiert &#8211; attackiert vor allen Dingen von den großen Filmstudios aus den USA. Die Gründe sind nachvollziehbar und daher umso mehr berechtigt. Ein Markt, der so oder so &#8211; auch ganz ohne Piraterie im Internet &#8211; seine Probleme hat, muss nach neuen Erlösmodellen suchen. Denn auch wenn die Umsätze an den Kinokassen kaum oder gar nicht mehr gestiegen sind, bedeutet dies eben gerade nicht, dass niemand mehr bereit ist, Geld für gute Filme auszugeben. Das Geld wird eben nur an anderer Stelle ausgegeben: Die Umsätze von DVDs und das langsam anlaufende Geschäft mit BluRays, welches erst jetzt in Gang kommt, nachdem der Formatstreit zwischen BluRay und HD DVD beendet ist, zeigen doch auf beeindruckende Weise, dass unglaublich viele Menschen trotz der Möglichkeiten im Internet gern bereit sind, noch unglaublichere Mengen an Geld für den Film auszugeben. Das Piraterieargument fällt angesichts der Verkaufszahlen nachgelagerter Auswertungsstufen des Films, also den Stufen, die nach dem Kino folgen, in sich zusammen.</p>
<p>Da ist es nur logisch, dass die Filmindustrie genau dort ansetzen will und die hohen Absatzzahlen weiter für sich ausnutzen will. Da stört die exklusive Erstverwertung im Kino irgendwie. Schade nur, dass man bei aller Aufmerksamkeit auf DVD und VideoOnDemand dann aber das Kino trotzdem nicht so einfach übergehen kann. Denn immerhin werden auch dort, auch wenn es von Seiten der Kinobetreiber nicht immer so klingt, beachtliche Summen erwirtschaftet. Mehr als 26 Billionen US-$ wurden im Jahr 2007 weltweit an den Kinokassen eingenommen &#8211; Einnahmen, auf die kein Filmstudio dieser Welt einfach so verzichten will, und dies wissen nicht zuletzt auch die Kinobetreiber. Sie fürchten um ihre Existenz, falls die Filmindustrie tatsächlich wahrmacht, was sie seit längerer Zeit schon laut vordenkt: Filme auch mal zeitgleich zum Kinostart auf DVD zu veröffentlichen, oder gar den Kinostart einer anderen Verwertungsstufe nachordnen. Jegliche Versuche der Filmindustrie, an der Exklusivität der Kinoauswertung zu rütteln, werden mit knallharten Boykotts durch die Kinos kommentiert. Dabei wäre es endlich angebracht, dass auch die Kinos dieser Welt aufwachen, sich im Jahr 2009 herzlich willkommen heißen lassen und den Gegebenheiten anpassen. Denn von einem Ende der Kinos kann unter gar keinen Umständen die Rede sein. Kino muss nur wieder zu dem werden, was es sein sollte: ein unvergleichliches Erlebnis, welches eben nicht im Heimkino nachgeahmt werden kann. Dies mag technisch möglich sein, aber eben nicht emotional. Genau auf diese Stärke sollten sich Kinos allmählich (zurück)besinnen.</p>
<p>Wer mehr über die Filmverwertung erfahren will, und mit welchen Fingerspitzengefühl die großen Studios derzeit schon daran arbeiten, um das klassische Verwertungsmodell neu zu definieren, der sollte den nachfolgend verlinkten Text lesen: <a href="http://www.filmdenken.com/wp-content/uploads/2009/05/oliver_tege_spielfilmverwertung.pdf">Hier gehts zum Text!</a></p>
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		<title>Bilder für die Ohren oder das Kino des Tons</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 12:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Filme]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der Tonfilm hat die Stille erfunden&#8221;, schrieb seiner Zeit der Regisseur Robert Bresson in seinen &#8220;Notizen zum Kinematographen&#8221;. Spärlich tauchen in jenen Notizen immer wieder Anmerkungen und Gedanken zum Ton auf, die deutlich machen, welche ungeheure Wichtigkeit der Regisseur im Ton im ansonsten eher vom Bild dominierten Medium Film erkannt hat. Leider ist die Bedeutung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der Tonfilm hat die Stille erfunden&#8221;, schrieb seiner Zeit der Regisseur Robert Bresson in seinen <a href="http://www.amazon.de/Notizen-zum-Kinematographen-Robert-Bresson/dp/3895811734/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1241009121&#038;sr=8-1">&#8220;Notizen zum Kinematographen&#8221;</a>. Spärlich tauchen in jenen Notizen immer wieder Anmerkungen und Gedanken zum Ton auf, die deutlich machen, welche ungeheure Wichtigkeit der Regisseur im Ton im ansonsten eher vom Bild dominierten Medium <em>Film</em> erkannt hat. Leider ist die Bedeutung des Tons im Film aber abgesehen davon kaum großartig untersucht worden. Selbst die Filmwissenschaften stellen den Ton nur allzu gern unter das Primat des Bildes. Den Ton untersuchen heißt dann eben immer, seine Relation zum Bild zu untersuchen.</p>
<p>Bressons Anmerkungen in seinen Notizen, aber vielmehr natürlich noch seine Filme selbst, verdeutlichen jedoch, dass der Ton damit nicht hinreichend benannt werden kann. Sein Ton, der Ton in Bressons Filmen eben, weiß oftmals mehr als das Bild und umgekehrt. Bild und Ton sind Fremde, die sich auf der Leinwand eher zufällig treffen und zu Freunden, mindestens aber zu Bekannten werden, um sich wenig später vielleicht schon wieder zu trennen. Die nachfolgend verlinkte Arbeit versucht, den Fokus auf den Ton zu richten, und ihn dabei zugleich von der Dominanz der Bilder zu lösen. Exemplarisch geschieht dies anhand vier ausgewählter Bresson-Filme: <a href="http://astore.amazon.de/filtexzumfil-21/detail/B00068OSVS">&#8220;Mouchette&#8221;</a>, <a href="http://astore.amazon.de/filtexzumfil-21/detail/B0002IAQE0">&#8220;Les Dames du Bois-de-Bologne&#8221;</a>, <a href="http://astore.amazon.de/filtexzumfil-21/detail/B0014G7HU0">&#8220;Lancelot Du Lac&#8221;</a> und <a href="http://astore.amazon.de/filtexzumfil-21/detail/B001J289V0">&#8220;Le diable probablement&#8221;</a>.</p>
<p>Diese vier Beispiele aus dem Schaffen Bressons sollen aber zugleich auch einen Anreiz darstellen, das hier zum Ton Ausgesagte nicht nur auf das Werk von Bresson zu beziehen, sondern zugleich auch andere Filme zukünftig auch im Hinblick auf den Ton unter neuen Gesichtspunkten zu lesen und zu verstehen. Denn zweifelsfrei dürfte klar sein, dass Bresson nicht der einzige Regisseur war, der derart mit dem Ton umgegangen ist, wie der nun folgende Text deutlich machen wird: <a href="http://www.filmdenken.com/wp-content/uploads/2009/04/oliver_tege_bilder_fur_die_ohren.pdf">Hier gehts zur Untersuchung</a>.</p>
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		<title>Lost. Auf der Suche nach der verloren gegangenen Zeit</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 21:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Februar 2004 wurde das Genre der Mysterie-Serie grundlegend revolutioniert. Die Serie &#8220;Lost&#8221; wurde am 22. Februar 2004 erstmalig auf dem produzierenden US-Fernsehsender abc ausgestrahlt. Die deutsche Fernsehpremiere folgte im Herbst des selben Jahres auf ProSieben. Inzwischen läuft die fünfte von insgesamt sechs Staffeln auch hierzulande, wenngleich zunächst &#8220;nur&#8221; im Pay-TV auf FOX. Es macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Februar 2004 wurde das Genre der Mysterie-Serie grundlegend revolutioniert. Die Serie &#8220;Lost&#8221; wurde am 22. Februar 2004 erstmalig auf dem produzierenden US-Fernsehsender <em>abc</em> ausgestrahlt. Die deutsche Fernsehpremiere folgte im Herbst des selben Jahres auf ProSieben. Inzwischen läuft die fünfte von insgesamt sechs Staffeln auch hierzulande, wenngleich zunächst &#8220;nur&#8221; im Pay-TV auf <em>FOX</em>.</p>
<p>Es macht wenig Sinn, an dieser Stelle auch nur ansatzweise den Versuch zu unternehmen, die Serie hier vorzustellen oder Unkundigen auf irgendeine Art und Weise näher zu bringen. Wer &#8220;Lost&#8221; bislang nicht kennt, oder aber kennt, jedoch kein Interesse dafür aufbringen kann, der wird dies auch nicht auf Grund von ein paar Zeilen dieser Webseite ändern. Dennoch gibt es aber diesen Beitrag zu &#8220;Lost&#8221;. Einer von Vielen, will man meinen. Warum macht sich eine Webseite und der Autor dahinter aber die Mühe, kurz vor dem Finale der Staffel im Jahr 2010, einen weiteren Beitrag zu &#8220;Lost&#8221; zu schreiben? Es gibt doch tausende von Seiten in nahezu allen Sprachen, die sich mit dem Phänomen &#8220;Lost&#8221; befassen. RICHTIG, aber&#8230;</p>
<p>&#8230;schnell wird auch klar, dass sich all diese Seiten, Blog, Foren und was es sonst noch so an mitteilunsgbedürftigen Adressen gibt, eher Rätselraten betreiben, anstatt sich mit dem zu befassen, was man tatsächlich seit 2004, Staffel für Staffel zu sehen und zu hören bekommt. Tatsächlich ist es so, dass das Niveau amerikanischer Fernsehserien, ganz gleich ob &#8220;Lost&#8221;, &#8220;Medium&#8221;, &#8220;The Sopranos&#8221;, &#8220;24&#8243;, &#8220;Gilmore Girls&#8221;, &#8220;Dr. House&#8221;, &#8220;CSI Miami&#8221;, &#8220;Alias&#8221;, &#8220;Monk&#8221; und die vielen anderen Beiträge, eine Qualität erreicht hat, wie man sie schon lange, oder gar noch nie gesehen hat. Insbesondere &#8220;Lost&#8221; bietet dabei eine Vielzahl medienrelevanter und vor allen Dingen philosophischer Ansätze, die &#8211; bei genauerer Betrachtung, zeigen, wie präzise und wohldurchdacht die Macher der Serie dieses Juwel einer zeitgenössischen Fernsehserie konstruiert haben. Allein die Verweise, die sich dank der Namensgebung der Hauptdarsteller auftun &#8211; beispielsweise <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Locke">John Locke</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Hume">David Hume</a> &#8211; zeigt schon, dass ein philosphisches Weiterdenken von &#8220;Lost&#8221; keine fixe Idee einiger Geisteswissenschaftler ist, sondern von den Machern der Serie durchaus intendiert ist. Nicht umsonst wählt man Namen, wie die eben genannten für tragenden Rollen der Serie einfach aus.</p>
<p>Die nachfolgend verlinkte Arbeit verfolgt eben diese Spuren und kann dabei wesentlich greifbarer das Wesen der Serie erfassen, als dies die vielen, eher abgedrehten Theorien der einschlägigen Foren zu leisten vermögen. Beim Lesen ist jedoch Vorsicht geboten. Einiges, zum Wesen der Zeit benanntes, übersteigt zuweilen das Vorstellbare des menschliches Geistes. Gerade deshalb ist es aber auch so reizvoll, es dennoch versuchen zu denken.<br />
<a href="http://www.filmdenken.com/wp-content/uploads/2009/04/oliver_tege_lost.pdf">Hier gehts zur &#8220;Lost&#8221;-Untersuchung.</p>
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		<title>Ein Haus aus Sand und sein Film aus Zeit</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 13:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Filme]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
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		<description><![CDATA[Brasilianische Filme sind hierzulande kaum bekannt. Der ganze Stolz der brasilianischen Filmwelt &#8211; &#8220;City of God&#8221; &#8211; ist vielleicht der einzige Film aus Brasilien, der weltweit, so auch in Deutschland, ein nennenswertes Publikum gefunden hat. Gleichsam ist dies dann aber auch wieder die Art von Film, die im eigenen Land kritisiert wird. Ivana Bentes etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brasilianische Filme sind hierzulande kaum bekannt. Der ganze Stolz der brasilianischen Filmwelt &#8211; &#8220;City of God&#8221; &#8211; ist vielleicht der einzige Film aus Brasilien, der weltweit, so auch in Deutschland, ein nennenswertes Publikum gefunden hat. Gleichsam ist dies dann aber auch wieder die Art von Film, die im eigenen Land kritisiert wird. Ivana Bentes etwa wirft dem Film eine transnationale Ästhetik vor &#8211; ökonomische Verwertbarkeit weltweit, die die Ästhetik des brasilianischen Films, geprägt etwa durch Glauber Rocha und das von ihm mitbegründete Cinema Novo, mit Füßen tritt. Doch ist Bentes, wie auch die anderen Kritiker des zeitgenössischen brasilianischen Films nicht etwas vorschnell und tut dem aktuellen Filmgeschehen des Landes Unrecht an?</p>
<p>Zweifelsfrei ja, denn ein konzentrierter Blick auf den brasilianischen Film von heute gibt nach wie vor die Sicht auf eine ganz eigene, landesspezifische Ästhetik frei, die man in dieser Art tatsächlich nur im brasilianischen Film vorfinden kann. Exemplarisch soll hier der Film &#8220;Casa de Areia&#8221; (Haus aus Sand) von Andrucha Waddington benannt werden &#8211; ein Film der auf wundervolle Weise Brasilien zu repräsentieren weiß, das Verhältnis des Menschen zur Natur und in seiner Eigenart ein auch heute noch unberührtes, gewissermaßen un-kolonialisiertes Brasilien zu zeigen vermag.</p>
<p>Eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Film &#8220;Casa de Areia&#8221; finden Sie unter <a href="http://www.filmdenken.com/wp-content/uploads/2009/04/oliver_tege_casa.pdf">HIER</a></p>
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